Ana Torfs

Album/Tracks B

3. September - 12. Dezember 2010


Ausstellungplakat

Ana Torfs, Anatomy, 2006, Installationsansicht, daadgalerie, Berlin. Courtesy die Künstlerin

 
ALBUM/TRACKS B kann sich auf ein Fotoalbum beziehen, das, zunächst leer, erst durch seine Bebilderung eine „Geschichte" erzählt, die immer wieder neu gesehen, gelesen und interpretiert werden kann.

Man könnte Ana Torfs’ (*1963) künstlerisches Werk in gewisser Weise als eine Hommage an bestimmte Persönlichkeiten und Ereignisse aus Geschichte, Literatur und Film verstehen, deren Spuren und Zeugnissen, Tracks eben, sie nachgeht, um ihnen neues Leben einzuhauchen. So wendet sie sich häufig literarischen und historischen Stoffen zu, wie den Inquisitionsakten zu Jeanne d’Arc (Du mentir-faux, 2000), den Gerichtsakten um die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht (Anatomy, 2006) oder den Konversationsheften Ludwig van Beethovens (Zyklus von Kleinigkeiten, 1998). Dies passiert bei Torfs vor allem in den Medien der Fotografie, der Diainstallation und zu Beginn ihrer künstlerischen Arbeit auch in Video und Film.

 
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Filmvorführung

Ana Torfs, Zyklus von Kleinigkeiten, 1998

ZYKLUS VON KLEINIGKEITEN, 1998

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Publikation zur Ausstellung

Publikation zur Ausstellung

ANA TORFS
ALBUM/TRACKS A+B

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